Donnerstag, 20. Oktober 2016

Stiftung Warentest Zahnzusatzversicherung – 66 von 209 Tarifen sind "Sehr Gut"

Nach über 2 Jahren war es endlich wieder so weit – die Stiftung Warentest hat mal wieder untersucht, welche Zahnzusatzversicherungen am besten sind. Der positive Trend der vergangenen Jahre setzt sich fort – die Tarife werden immer besser. Unter 209 Angeboten erreichten diesmal 66 Tarife die Bestbewertung „Sehr Gut“. Testsieger wurde erneut das Angebot DFV Zahnschutz Exklusiv mit der Note 0,5, dicht gefolgt von DKV (0,6) und Hallesche (0,8). Mit mangelhaft wurde keines der Angebote bewertet.
Warum brauche ich überhaupt eine Zahnzusatzversicherung?
Die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland leistet ja nach wie vor für Zahnersatz – auf den ersten Blick sieht die Leistung der Kasse mit 50 bis 65% auch gar nicht so schlecht aus. Doch befasst man sich näher mit der Thematik, wird schnell deutlich, dass die Festzuschüsse der GKV nicht besonders hoch sind, wenn man Wert auf eine Versorgung mit gutem Zahnersatz legt. Die 50 bis 65% beziehen sich nämlich nicht auf die Gesamtrechnung, sondern nur auf die sogenannte Regelversorgung, also eine möglichst einfache Zahnersatzversorgung.
Beispiel: wenn ein Backenzahn überkront werden muss, gibt es dafür als Regelversorgung eine Vollgusskrone aus unedlem Metall (z.B. Stahl) – die Stahlkrone wird mit einem Wert von rund 320 Euro angesetzt – davon erhält man dann etwa zwischen 160 und 190 Euro (also ca. 50-65%) als Festzuschuss.
In der Praxis kostet eine hochwertige Keramikkrone jedoch eher zwischen 500 und 900 Euro – die Differenz trägt der Patient vollständig aus eigener Tasche. Bei einer einzelnen Krone kann also ein Eigenanteil von bis zu ca. 700 Euro entstehen – bei einem Implantat sind es eher bis zu 2.000 Euro. Grund genug also über eine private Zahnzusatzversicherung nachzudenken.

Stiftung Warentest – die Testkriterien
Gegenüber den Vorjahren ist man bei der Stiftung Warentest seiner Linie treu geblieben und hat die Testkriterien kaum geändert. Nach wie vor darf bemängelt werden, dass kaum Wert auf Leistungen für Prophylaxe und Zahnerhaltung gelegt worden ist. Somit bestimmt sich die Testnote nach wie vor fast ausschließlich aus der Leistung für Zahnersatz. Diese ist unzweifelhaft die wichtigste Leistung – dennoch sollte man aus unserer Sicht differenzieren zwischen Tarifen, wo derartige Leistungen abgedeckt sind und solchen, wo keine Zusatzleistungen enthalten sind. Ansonsten ist der Vergleich am Ende nur mäßig aussagekräftig – man vergleicht auch keinen Porsche mit einem Wohnmobil. Die Leistungen für Implantate wurden wie auch schon in den Vorjahren mit nur 15% gewichtet – die Leistung eines Tarifes für die gesetzliche Regelversorgung wurde mit 10% fast gleich stark gewichtet.
Stiftung Warentest – die Testsieger der Zahnzusatzversicherung
Testsieger der diesjährigen Untersuchung von Finanztest wurde – wie schon 2014 - die DFV mit dem Tarif Zahnschutz Exklusiv und einer Testnote von 0,5. Viele andere der 209 anderen getesteten Tarife wie z.B. der neue Tarif Allianz DentalBest (Note 1,1) sind ebenfalls sehr gut bewertet worden. Eine gute Nachricht für Verbraucher – das Risiko, mit dem Abschluss eine schlechte Versicherung abzuschließen, ist deutlich gesunken. Man sollte allerdings nach Stiftung Warentest nicht das erstbeste Angebot abschließen – so wird beispielsweise der Tarif Z70 der Inter als negatives Beispiel angeführt, wo zwar mit bis zu 70% Leistung geworben wird, diese allerdings nicht für Implantate erbracht wird. Wer sich vor einem Abschluss ausführlich über die Zahnzusatzversicherung informiert, der kann sich damit sicherlich vor Enttäuschungen schützen. Die Stiftung Warentest bietet mit ihrem aktuellen Test sicherlich einen guten ersten Anhaltspunkt für alle, die auf der Suche nach einer passenden Zahnzusatzversicherung sind.
 © Gmünder  Tagespost

Montag, 10. Oktober 2016

Basisrente 2016 - was Ihnen Ihr Steuerberater u. U. nicht sagt

Bereits seit dem Jahr 2005 gibt es eine staatliche Förderung für ihre Altersversorgung.

Die staatlich geförderte Basisrente 2016 (auch Rürup-Rente genannt)

Viele Möglichkeiten Steuern zu sparen lässt der Staat heute nicht mehr zu.
Profitieren Sie jetzt von der attraktiven Verständnisprämie - gesetzlich festgeschrieben und staatlich garantiert. Sie glauben es nicht? Dann nehmen Sie mal ihren letzten Steuerbescheid in die Hand und schauen dort unter Sonderausgaben wie viel Prozent Ihnen durch die Absetzbarkeit der Staat heute schon schenkt für ihre zusäthliche Altersversorgung. Sie werden erkennen dass Sie bereits im Jahr 2015 80% ihrer gesetzlichen Rentenversicherungsbeiträge steuerlich geltend machen. Die Steuerrückerstattung nenne ich Verständnisprämie. Im nachfolgenden Video ist das treffend erklärt.



 Bei Ehepaaren sind jährlich Aufwendungen in Höhe von 45.534,-€ abzgl. des Beitrages an die gesetzliche Rentenversicherung möglich. Bei Alleinstehenden sind es 22.767,-€. Wenn sie sich nicht sicher sind fragen Sie einfach Ihren Steuerberater. Eine weitere Möglichkeit finden Sie unter      www.nachrechnen.de. Das oben gezeigte Video zeigt Ihnen sogar wie Sie die Basisrente so nutzen können, dass Sie unter dem Strich 0,-€ Aufwand haben.
Der Staat hat diese Basisrente nicht ohne Grund geschaffen. Es ist so dass im Rentenalter in Zukunft bis zu 100% der Renten steuerpflichtig sind. Dadurch klafft u.U. eine Lücke von 25%. Mit anderen Worten wenn Sie heute Ihre Steuer Rückerstattung verkonsumieren fehlt Ihnen im Alter dieser Betrag. Sie schaffen sich also keine Zusatzrente, sondern sie schließen die Steuerlücke im Rentenalter.
Mehr unter http://www.stefan-plenk.de/rueruprente-6876-p8.html 

Stefan Plenk
Königsseer Str. 3
83471 Berchtesgaden
Tel.: 08652-964970
E-Mail: info@stefan-plenk.de
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Donnerstag, 11. August 2016

Sichern Sie Ihre Konsumfähigkeit im Alter:

Sichern Sie Ihre Konsumfähigkeit im Alter: Hausrat auf Reisen – Weltweiter Schutz für Hab und Gut! Sommerzeit ist Urlaubszeit! Wohl kaum eine andere Urlaubsperiode wird so s...

Hausrat auf Reisen – Weltweiter Schutz für Hab und Gut!



Sommerzeit ist Urlaubszeit! Wohl kaum eine andere Urlaubsperiode wird so sehnsüchtig herbeigesehnt wie die großen Sommerferien – egal, ob gestresste Geschäftsleute, frisch verliebte Pärchen oder Kinder.
Trotzdem: Während einer Reise kann es – wie im Alltag auch – zu vielen unvorhersehbaren Ereignissen kommen. Braucht man daher für den Urlaub speziellen Versicherungsschutz für die Dinge, die uns während der schönsten Zeit im Jahr begleiten? Was bringt eine Reisegepäckversicherung tatsächlich? In welchem Zusammenhang steht die Hausratversicherung?
lassen Sie uns die Sache mit der Hausratversicherung erst einmal näher betrachten: Den Punkt „Außenversicherung“ finden Sie in jeder Leistungsübersicht. Das ist wichtig, da sich der komplette Hausrat nicht ständig innerhalb der Wohnung befindet. Denken wir dabei an Freizeitaktivitäten, Hobbys oder eben dem Urlaub, wo der ein oder andere Gegenstand gern einmal „ausgelagert“ wird. Sei es das Smartphone, welches uns ohnehin schon ständig überallhin begleitet, oder schlichtweg der Koffer mit Kleidung.

Geltungsbereich – weltweit!

Die Außenversicherung im Rahmen der Hausratversicherung gewährt unter folgenden Voraussetzungen Versicherungsschutz außerhalb des Versicherungsortes:

Es handelt sich um Sachen, die im Eigentum des VN oder einer mit ihm in häuslicher Gemeinschaft lebenden Person stehen


http://www.waizmanntabelle.de/vergleich/index/295

Wollten Sie sich Urlaub um Ihre Zahnversicherung kümmern? 


Soweit fremdes Eigentum vorliegt, müssen die Sachen dem Gebrauch der vorgenannten Personen dienen

Die Sachen befinden sich nur vorübergehend außerhalb der Wohnung

Doch dieser Punkt ist eben nicht bei allen Versicherern gleich. So variiert beispielsweise je nach Tarif die Zeitliche Begrenzung von drei bis zwölf Monaten (Musterbedingung GDV: Drei Monate), in dem der Hausrat außerhalb der Wohnung versichert ist. Auch die Höhe der Entschädigung ist unterschiedlich. So ist nach den Bedingungen der GDV die Außenversicherung auf 10 % der Versicherungssumme, max. 10.000 Euro, begrenzt.

Beispiel: Während sich der Versicherungsnehmer am Pool des Hotels aufhält, wird sein verschlossenes Hotelzimmer aufgebrochen und die Kamera entwendet. Hier liegt ein Einbruchdiebstahl vor, für den Außenversichersicherungsschutz besteht. Der einfache Diebstahl wäre hingegen nicht abgedeckt!

Lösungen: unsere Deckungskonzepte

Natürlich haben auch wir mit unseren Kooperationspartnern – der AIG (Wüba) und der Würzburger – Deckungskonzepte ausgehandelt, die weitaus bessere Bedingungen enthalten als die vorgegebenen Muster des GDV oder als die der meisten anderen Gesellschaften. Hier ein kurzer Überblick der Highlights:

Im Gegensatz zu der GDV-Vorgabe besteht bei unseren Deckungskonzepten keine zeitliche Begrenzung auf die Außenversicherung.

Versichert sich auf Opfer einer polizeilich angezeigten Straftat, wie z. B. der einfache Diebstahl, wozu auch Bargeld gezählt werden darf. Die versicherten Sachen sind also nicht eingeschränkt!

Auch die Beschädigung und das Abhandenkommen von Sachen auf Reisen ist nennenswert. Beispiel: Frau M. macht mit ihrem Ehemann eine Kreuzfahrt. Beim Fotografieren der Delfine fällt ihr Handy ins Meer.

Ist eine Reisegepäckversicherung empfehlenswert?

Viele Hausrattarife – im speziellen unsere Deckungskonzepte – bieten Ihren Kunden ausreichend Schutz, so dass eine Reisegepäckversicherung nicht mehr notwendig ist. Dennoch kann es in Einzelfällen sinnvoll sein, über den Abschluss nachzudenken, nämlich dann, wenn Ihr Kunde teure Sportausrüstung mit sich führt (z. B. Tausch- oder Surfausrüstung, Skier, Snowboards, Fahrräder). Auch wenn er als Kameramann oder Filmer unterwegs ist oder, wenn er besonders edle Brillenmodelle, teure Rollstühle oder Prothesen transportiert.
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine Reisegepäckversicherung dann wichtig ist, wenn wertvolles Gepäck mitgeführt wird. Auch, wenn die Deckungssummen aus der Hausratversicherung nicht ausreichen, kann  die RGV sinnvoll sein. Als letzter Punkt sollten Sturm- und Hagelschäden genannt werden. Laut GDV werden sie im Rahmen der Außenversicherung nur ersetzt, wenn sich die Sachen in Gebäuden befinden. Leider können wir Ihnen auch im Rahmen unserer Deckungskonzepte keine Alternative anbieten. Sollten Sie großen Wert auf Schutz auch außerhalb von Gebäuden legen, empfiehlt es sich ebenfalls, die Reisegepäckversicherung zu überdenken.

Finanzfachwirt (FH)
 Stefan Plenk
Königsseer Str. 3
83471 Berchtesgaden
Tel.: 08652-964970


Dienstag, 3. November 2015